Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft als Grundvoraussetzung für den Wohlstandserhalt: dieses Bewusstsein will das steirische Wirtschaftsparlament nicht nur zurück in die Gesellschaft, sondern auch zurück in die Politik bringen – und fordert unter anderem eine in der Verfassung verankerte Schuldenbremse bei den Staatsausgaben.
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Auf der Sommersitzung des Wirtschaftsparlaments fordert der Kammerpräsident zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Entlastungen bei Lohn- und Energiekosten sowie einen rigorosen Bürokratieabbau. Er plädiert für die Rückkehr zum Leistungsprinzip und kritisiert eine zunehmende Vollkasko-Mentalität in der Gesellschaft, die durch staatliche Zahlungen ohne Gegenleistung verstärkt werde. Um das hohe Budgetdefizit zu begrenzen, setzt er sich für eine verfassungsrechtlich verankerte Schuldenbremse ein und fordert, dass der Staat wie ein Unternehmen statt wie eine Sozialeinrichtung geführt wird. Zudem spricht er sich dafür aus, Politiker für unverantwortliche politische Entscheidungen und die Verschuldung künftiger Generationen persönlich haftbar zu machen.
